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Geschrieben von Administrator
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Sunday, 26. August 2007 |
Unter einer Taktilen Defensivität versteht man die Vermeidungshaltung sich taktilen Reizen auszusetzen oder die Schwierigkeit diese auszuhalten. Ankommende Reize werden ungenügend gefiltert und der Betroffene wird mit Reizinformationen überflutet. Besonders feine Berührungen oder Objekte die diffuse Reize vermitteln sind problematisch.
Am häufigsten sind Kinder und Jugendliche von einer Taktilen Defensivität betroffen. Diese Kinder fallen häufig dadruch auf, dass sie nicht auffallen. Durch Vermeidungsstrategien und Rückzugstendezen versuchen diese Kinder unangenhemen Reizen aus dem Weg zu gehen. Es kann Probleme in allen Bereichen des Lebens geben. Das Antsellen in der Schule oder das Gesichtwaschen können schwierig sein. Häufig reagieren betroffene Kinder auf Berührungen, die sie nicht kommen sehen, empfindlich bis schreckhaft.
Bei einer ergotherapeutischen Behandlung einer Taktilen Defensivität wird das Augenmerk oft darauf gelenkt, dass das Kind unterschiedliche Reize kennenlernt, diese zu unterscheiden und auszuhalten. Bei einer Therapie wird aber nicht nur mit taktilen Reizen gearbeitet, sondern es wird immer ein zusätzliches Sinnessystem mit einbezogen. Durch dieses Vorgehen steigt der Wirkungsgrad der Therapie.
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Letzte Aktualisierung ( Thursday, 30. August 2007 )
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